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Der Ursprung des Namens

 

Gut Marren – Maras muiža

 

 In Alt-Livland wurde 1207 von Papst Innocent III Terra marianna genannt (zu Ehren der  Jungfrau Maria, der dieser Kreuzzug gewidmet war. Das Bild der Heiligen Jungfrau Maria wurde  mit Fahnen  ins Land getragen).

Der Name Terra marianna blieb bis 1885 auf historischen Dokumemten erhalten. Heute ist der Begriff im Vatikan immer noch aktuell.  

Terra Marianna – Marias Land auf deutsch, Marijas zeme auf lettisch. 

  

Es gibt aber auch die Bezeichnung Marren Land und Māras Zeme.

Māra  in Lettland ist ihrerseits eine von Christentum unabhängige  alte Göttin.

Demnach ist es ein Land von Māra gewesen.

  

Der kleine Fluß auf  dem Territorium vom Gut Marren  heißt auch "Mara". Das Dorf hier heißt "Maras ciems"

History of Maras Manor (Gut Marren)

Zum ersten Mal wurde „Gut Marren“ bereits im 16. Jhr. erwähnt.

 

Seitdem hat das Gutshaus eine wechselvoller Geschichte mit unterschiedlichen Besitzern erlebt.

 

16 Jhr. - 1783  - im Besitz  der Familie von Buchholtz

 

In  der Zeit des Livonischen Ordens  im 16.Jhr. gründete Christoph Nikolaus von Buchholtz das Gut Marren. 1750 bekam das Gut sein barokkes Aussehen, das bis heute fast unverändert geblieben ist.

 

1783 - 1789 -  im Besitz von Landhofmeister Johann Ernst v. Klopmann.

 

1789 kaufte das Gut Heinrich Leopold v. Brucken. Dessen Sohn Peter und sein Onkel Julian (gest.1850) lebten auf dem Gut bis 1850.

 

1850 kaufte Christof Fosk das Gut Marren für die Baronesse Elisabeth v.Stackelberg (geb. Korf), die ihrerseits das Gut 1878 an den Senator aus Braunschweig weiterverkaufte.

 

1885 - 1909 ist das Gut im Besitz von Edward v. Balfur-Paddern. Nach dessen Tod verkaufte sein Sohn Alfons das Gut an Baron Karl v.Grotthus.

 

Während der Unruhen 1905 brannte das Haus wie viele andere Güter und Schlösser. Zum Glück ist es nur teilweise abgebrannt.

Das Erdgeschoss blieb unbeschädigt (siehe den offenen Kamin von 1880  im Eingang ebenso wie die Fragmente der Deckenbemalung in einem der unteren Räume aus gleicher Zeit).

 

Im Dachgeschoss zeigt eine Zimmermanns-Notiz auf einem der Sparren, datiert mit 1908, dass das obere Geschoss und das Dach nach dem  Brand  neu aufgebaut wurden.

 

1909-1925  im Besitz von Karl v. Grotthus, dem letzten baltendeutschen Besitzer.

 

1901  betrug die gesamte Fläche des Gutes 1.086 ha

 

1921  betrug die Fläche nur noch 674.83 ha

 

1925 ging Gut Marren in den Besitz der lettischen Republik über. Durch Enteignung.

Baron v. Grotthus wurden dabei nur 50 ha seines ursprünglichen Landes belassen, mit dem Namen Upmalnieki.

Besitzer von Gut Marren im Überblick.

​

16 Jhr. - 1783  -  Familie v. Buchholtz

 

1783 - 1789 - Landhofmeister Johann Ernst v. Klopmann

 

 1789 – 1850  Heinrich Leopold v. Brucken.

 

1850 – 1878   Baronesse v.Stackelberg (geb. Korf)

 

1878-1885 Senator aus Braunschweig

 

 1885 - 1909  Edward v. Balfur-Paddern. Nach seinem Tod verkaufte Sein Sohn Alfons das Gut an den letzten Besitzer von Marren Baron Karl v.Grotthus.

 

1909-1925  -  Karl v. Grotthus

 

1925 geht das Gut Marren in Besitz der neu gegründeten Lettischen Republik

 

1933- 1949 - Peteris Zvagulis

1993-2004 -  Rolands Zvagulis

 

Ab 2004 - die heutigen Besitzer

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